FAQs

FAQs
Was tun bei Juckreiz?
Muss ich bei Juckreiz in der Scheide sofort zum Frauenarzt gehen? Bei krümeligem weißlichen Ausfluss verbunden mit Juckreiz im Scheidenbereich handelt es sich in der Regel um einen Scheidenpilz. Diese nahezu alltägliche harmlose Infektion haben 3 von 4 Frauen mindestens einmal im Leben durchgemacht. Die Behandlung kann zunächst selbst durchgeführt werden und zwar direkt an den betroffenen Stellen mit speziellen Scheidenzäpfchen und Salben mit dem Wirkstoff Clotrimazol (z.B. Canifug, Kadefungin oder Canesten). Diese Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Sind Sie dann noch immer nicht beschwerdefrei, sollte eine Kontrolle bei Ihrem Frauenarzt erfolgen.
Pille vergessen. Was nun?
Ist die Pilleneinnahme bis zu 12 Stunden später als sonst, besteht weiter ein sicherer Schutz vor Schwangerschaft, wenn die Pille noch in dieser Zeitspanne eingenommen wird. Ist es länger her, fragen Sie in Ihrer Frauenarztpraxis um Rat.
Was mache ich, wenn meine Regel ausbleibt?
Ist die erste Menstruationsblutung mit Erreichen des 16. Lebensjahres noch nicht aufgetreten, muss die Ursache beim Frauenarzt unbedingt abgeklärt werden! Sind bereits Regelblutungen erfolgt und bleibt dann auch unter der Pille die Blutung aus, sind dies die häufigsten Auslöser: Seelische Spannungen, außergewöhnliche Belastungen, Auslandsaufenthalte mit Klimawechsel, extreme Gewichtsschwankungen, sportliche Belastungen, Medikamente wie Psychopharmaka oder der Beginn der Wechseljahre. Nach Absetzen der Pille kann es bis zum Einsetzen des Zyklus bis zu 6 Monaten dauern. Könnte eine Schwangerschaft vorliegen, so kann dies wenige Tage nach Ausbleiben der Regel durch einen Schwangerschaftstest aus der Apotheke nachgewiesen werden.
Ein Schwangerschaftsnachweis durch Ultraschall des Frauenarztes sollte nicht vor dem 10. Tag nach Ausbleiben der Menstruationsblutung erfolgen.
Immer noch nicht schwanger! Wann muss ich mir Sorgen machen?
90% der Frauen werden innerhalb eines Jahres schwanger. Diese Zeit sollten Sie sich lassen. Kontrollieren Sie Ihren Impfstatus, meiden Sie Alkohol und Nikotin und beginnen mit der Einnahme des Vitamins Folsäure. Jetzt können Sie Ihren Körper mit den hormonellen Einflüssen kennenlernen: Wenige Tage vor dem Eisprung wird das Scheidensekret glasig, spinnbar und fast wässrig, ideal für die Spermien, die in diesem Milieu tagelang überdauern und auf den Eisprung warten können. Die fruchtbare Zeit beginnt also bereits 3-5 Tage vor dem Eisprung, der in der Mitte des Zyklus – meistens14 Tage nach der Blutung – stattfindet.
Was hilft gegen starke Hitzewallungen?
Für eine Hitzewallung ist die häufigste Ursache die Hormonumstellung während der Wechseljahre einer Frau. Mehr als 80 Prozent aller Frauen leiden in dieser Zeit unter Hitzewallungen, die bis zu 30-mal am Tag auftreten können. Ihr Auftreten kann durch positiven und negativen Stress, Alkohol, Kaffee, heiße Speisen und Getränke gefördert werden.
 Um über längere Zeit die Stärke der Hitzewallungen zu schwächen, können Spaziergänge an der Luft, Ruhe und Entspannungstechniken helfen. Der Konsum von Alkohol, Kaffee oder Tee sollte soweit wie möglich reduziert werden. Aus dem Bereich der Phytomedizin können Rotklee und Präparate mit dem pflanzlichen Wirkstoff der Traubensilberkerze helfen. Ist trotz dieser Maßnahmen die Lebensqualität stark beeinträchtigt, ist die vorübergehende Einnahme von Hormonen unbedingt zu empfehlen.